Du möchtest deinen Ring oder Schlüssel selbst mit einem Metalldetektor suchen — und denkst über einen Verleih nach. Lies kurz, was wir stattdessen anbieten: Es ist günstiger, hat höhere Erfolgsquote und du bist die ganze Zeit selbst aktiv dabei.
Wir vermieten keine Metalldetektoren — aber du kannst gerne selbst mitsuchen.
Viele kommen mit der Vorstellung zu uns: „Ich miete mir ein Gerät, lerne kurz das Handling und suche dann allein." Das klingt nachvollziehbar — wir hatten lange überlegt, ob wir das anbieten sollen. Wir machen es bewusst nicht. Stattdessen kommt ein erfahrener Sucher zu dir und du bist auf Wunsch die ganze Zeit dabei, mit eigenem Gerät in der Hand.
Warum wir keinen Verleih anbieten
Ein Metalldetektor ist kein selbsterklärendes Gerät. Wer den Knopf drückt und loszieht, hört zwar Töne — aber die richtig zu interpretieren, das Gerät auf den jeweiligen Boden auszurichten, Eisen-Müll von Wertgegenständen zu unterscheiden und die typischen Anfänger-Fehler zu vermeiden, das dauert Wochen bis Monate Praxis.
In der Zwischenzeit passiert oft eins: Der Sucher gräbt frustriert an falschen Stellen, gräbt das Stück versehentlich tiefer in den Boden, oder verlässt das Areal in der Annahme, dort sei nichts — obwohl ein erfahrenes Ohr genau gehört hätte, dass da was war.
Deshalb ist es für uns ehrlicher, mitzukommen statt nur ein Gerät rüberzureichen.
Wie „Mitsuchen" konkret aussieht
Fast alle unsere Sucher haben mehrere Metalldetektoren — meist ein Hauptgerät und mindestens ein Zweitgerät, oft auch ein wasserdichtes Modell für besondere Einsätze. Wenn du Lust hast, beim Einsatz nicht nur zuzuschauen, sondern aktiv mit dem Gerät zu suchen, bringen wir das passende Gerät für dich gleich mit.
Vor Ort läuft das dann so: Wir machen kurz das Gerät bei dir an, erklären die wichtigsten Töne und Anzeigen, zeigen dir die Suchtechnik (überlappende Bahnen, ruhige Schwenkbewegung, Pinpointer für die letzten Zentimeter) — und dann legen wir gemeinsam los. Du suchst dein Teilgebiet, wir das andere. Bei einem Treffer ruft jeder den anderen dazu.
Wer das einmal mitgemacht hat, hat danach ein ganz anderes Gefühl dafür, wie ein Detektor wirklich funktioniert — und ob das Hobby was für einen ist.
Was das bringt
- Du bist die ganze Zeit dabei. Kein „Sucher fährt los und kommt zurück" — du siehst jeden Schritt, jeden Treffer, jeden gegrabenen Kronkorken.
- Wir lernen das Gelände gemeinsam kennen. Du kennst deinen Garten / das Gelände am besten — wo wurde umgegraben, wo lagen früher Schuppen, wo kommen die Kinder am häufigsten hin.
- Zwei Geräte = schneller fertig. Wo ein Sucher allein vielleicht 3 Stunden braucht, sind wir zu zweit oft in 1,5 Stunden durch.
- Du kannst das Hobby ausprobieren. Falls dich das Suchen reizt, war das eine kostenlose Einführung — und wir können dich beraten, welches Einsteigergerät für deine Bedingungen taugt.
- Du gewinnst ein Stück Kontrolle zurück. Etwas zu verlieren ist frustrierend. Selbst aktiv beim Wiederfinden zu sein hilft mehr als jede Versicherungsmeldung.
So sieht der Moment aus, in dem das Stück wieder beim Besitzer landet — meist mit ein paar erleichterten Tränen.
Was du dafür mitbringen musst
Nichts Spezielles. Festes Schuhwerk, falls der Boden weich ist. Vielleicht eine Wasserflasche, wenn's heiß ist. Den Detektor und die Suchausrüstung (Pinpointer, Sandscoop, Lochstecher, Sieb) bringen wir komplett mit — auch das Gerät für dich.
Falls du selber schon einen Detektor besitzt (geerbt, im Schrank, vom Vater ausgeliehen) und damit suchen willst: bring ihn gerne mit. Wir schauen vor Ort kurz drauf und sagen, ob er für die konkrete Aufgabe taugt oder ob unser Gerät die bessere Wahl ist.
Was es kostet
Mitsuchen ist kein Aufpreis. Es ist die normale Art, wie wir arbeiten — die meisten Auftraggeber sind ohnehin dabei. Die Kostenstruktur ist überall die gleiche: Wir sind Hobbysucher mit Leidenschaft fürs Wiederfinden, keine Firma mit Stundensatz. Die anfallenden Auslagen (Anfahrt, Sprit, Verbrauchsmaterial) werden vor dem Einsatz individuell mit dir besprochen.
Über alles weitere entscheidest du selbst. Viele bedanken sich am Ende mit einem fairen Finderlohn — die Höhe ist frei wählbar, Pflicht ist das nicht. Wer nichts gibt, kommt auch wieder gerne mit uns suchen.
Wann „Mitsuchen" nicht passt
Ehrlich gesagt: gar nicht oft. Aber in ein paar Situationen lohnt sich's nicht:
- ▸Wenn du gar keine Zeit hast, vor Ort zu sein (Termin, Urlaub, Krankheit) — dann suchen wir allein und schicken dir Video/Bilder.
- ▸Wenn der Einsatzort gefährlich oder schwer zugänglich ist (Brandung mit Strömung, glattes Eis, schwer befahrbares Gelände) — dann übernehmen wir das allein.
- ▸Wenn du körperlich gerade nicht kannst — selbstverständlich. Suchen ist Sport, fünf Kilo Gerät und stundenlanges Schwenken sind nicht für jeden.
In allen anderen Fällen freuen wir uns über deine Gesellschaft — Schatzsuche ist ein soziales Hobby. Dass die meisten Auftraggeber dabei sind und mitsuchen, gehört für uns dazu.
Du interessierst dich für das Hobby?
Manche kommen über einen verlorenen Ring zum Hobby. Wenn dich die Schatzsuche nach dem ersten Termin gepackt hat: Wir empfehlen gerne ein Einsteigergerät passend zu deinem Boden, helfen dir bei der Frage nach Vereinsmitgliedschaft und Sondengänger-Schein, und sagen dir, wo du legal suchen darfst.
Eines geht aber nicht: Nach einem Einsatz mit uns einfach allein auf dem fremden Boden weitersuchen, ohne Genehmigung. Mehr dazu im Recht-&-Genehmigungen-Überblick.
Schreib in der Beschreibung gerne dazu, ob du selbst mitsuchen möchtest oder ob wir den Einsatz allein machen sollen. So können wir das passende Gerät direkt einplanen.
Lieber direkt anrufen? 0170 65 30 917