metalldetektor-hilfe .de
Einsteiger · wetterfest

Fisher F22 im Praxis-Test

Der Fisher F22 ist ein leichter, wetterfester Allzweck-Metalldetektor, der vor allem Einsteiger und Hobbysucher anspricht: VLF mit fester Frequenz, vier fertige Werksmodi, eine numerische Ziel-ID und eine sehr lange Batterielaufzeit. Du schaltest ihn ein, wählst den passenden Modus und legst los — ohne langes Einlernen. Dieser Test ordnet aus der Sondel-Praxis ein, wo seine Stärken liegen, was die Wetterfestigkeit genau bedeutet — und für wen er das falsche Gerät ist.

Kurzfazit

Für wen? Wer als Einsteiger oder Hobbysucher ein leichtes, selbsterklärendes Gerät mit numerischer Ziel-ID für Münzen, Schmuck und Sondengänge bei jedem Wetter sucht, bekommt mit dem Fisher F22 einen klassischen Erst-Detektor mit vier Werksmodi und sehr langer Laufzeit. Für wen nicht? Wer tauchend im Wasser suchen, gezielt auf Gold im mineralisierten Boden gehen oder mit Multifrequenz auf nassem Salzsand arbeiten will — dafür sind die feste Einzelfrequenz (7,69 kHz, lt. Fisher) und die nicht untertauchbare Steuereinheit die natürliche Grenze.

Für wen ist der Fisher F22 geeignet — und für wen NICHT?

Passt, wenn du … zum ersten Mal sondeln gehst oder als Hobbysucher ein unkompliziertes Gerät willst: Garten, Wiese, Acker und Park, bei Münzen, Schmuck und allgemeinen Funden. Der F22 ist darauf ausgelegt, dass du einen Werksmodus wählst, an der numerischen Ziel-ID ablesen kannst und ohne stundenlanges Einlernen zu verwertbaren Signalen kommst. Die wetterfeste Bauweise heißt: Tau, Regen und feuchtes Gras stoppen dich nicht.

Passt eher nicht, wenn du … tauchend im See oder in der Brandung arbeiten, gezielt auf Gold im mineralisierten Boden gehen oder mit Multifrequenz auf nassem Salzsand suchen willst. Die Steuereinheit des F22 ist laut Fisher-Handbuch ausdrücklich nicht untertauchbar ("DO NOT SUBMERGE"), und die feste Einzelfrequenz von 7,69 kHz (lt. Fisher) bringt im Salzwasser keinen Multifrequenz-Vorteil.

Diese Ansage gehört dazu, weil ein günstiges Einsteiger-Gerät oft als „kann alles" missverstanden wird: Wer eigentlich tauchend oder am Salzstrand sucht, kauft am Bedarf vorbei. Nicht, weil der F22 schwach wäre — sondern weil seine Stärke (leicht, wetterfest, selbsterklärend) woanders liegt als beim Tauchen oder bei Multifrequenz. Eine Einordnung der Klassen findest du auf unserer Detektor-Übersicht, und welches Gerät als erstes wirklich passt, klärt unser Ratgeber Welcher Metalldetektor für Anfänger.

Technik & Specs (lt. Fisher)

Wir geben hier ausschließlich dokumentierte Hersteller- und Händlerangaben wieder — keine eigenen Messwerte und keine festen Tiefen in Zentimetern. Was VLF physikalisch bedeutet, erklärt unsere Seite zur Funktionsweise eines Metalldetektors, und warum eine einzelne Frequenz Vor- und Nachteile hat, vertieft unser Beitrag zu Multifrequenz vs. Einzelfrequenz.

Fisher F22

Funktionsprinzip
VLF (Very Low Frequency) (lt. Fisher)
Frequenzen
7,69 kHz (lt. Fisher)
Suchmodi
4 voreingestellte Suchmodi: Schmuck (Jewelry), Münze (Coin), Artefakt (Artifact), Custom (lt. Fisher)
Ziel-ID
Numerische Ziel-ID von 1-99; Diskriminierung über 9 Zielkategorien/Segmente, jede einzeln per Notch ein-/ausblendbar (lt. Fisher)
Wasserdichtigkeit
Nur die Suchspule ist komplett untertauchbar/wasserdicht; die Steuereinheit ist wetterfest, aber NICHT untertauchbar (Handbuch: "Not for Underwater Use - DO NOT SUBMERGE"); IP54 für die Steuereinheit (lt. Fisher / autorisierter Händler)
Spulen
9-Zoll triangulierte konzentrische, elliptische, wasserdichte Suchspule (lt. Fisher)
Audio
4 Audio-Töne (Bass/tief/mittel/hoch) plus FeTone einstellbares Eisen-Audio; kabelgebunden, kein Funk/Bluetooth (lt. Fisher)
Gestänge
Längenverstellbares Gestänge ca. 104-130 cm (41-51 Zoll) (lt. Fisher / Händlerangabe)
Gewicht
ca. 1,04 kg (2,3 lbs) (lt. Fisher / Händlerangabe)
Akku
2x AA Alkaline-Batterien, 25-30 Stunden Laufzeit (lt. Fisher; mit NiMH-Akkus ca. 15 Stunden)
Besonderheit
Einstellungen werden beim Ausschalten gespeichert (Custom-Töne/Notch); Pinpoint-Funktion, einstellbare Empfindlichkeit (Stufen 1-10) und Lautstärke (0-20) (lt. Fisher)
Klasse
Einsteiger

Das Grundprinzip ist bewusst einfach: Laut Fisher arbeitet der F22 als klassisches VLF-Gerät auf einer festen Frequenz von 7,69 kHz. Diese mittlere Frequenz ist ein guter Allround-Kompromiss für Münzen, Schmuck und allgemeine Funde, ohne dass du dich um Frequenzwahl kümmern musst. Anders als ein Multifrequenz-Gerät sendet der F22 nur auf dieser einen Frequenz — das hält Bedienung und Aufbau schlank und macht ihn zu einem typischen Erst-Detektor.

Praxis: Bedienung & Modi

Im Alltag punktet der F22 mit den vier voreingestellten Suchmodi, die Fisher angibt: Schmuck (Jewelry), Münze (Coin), Artefakt (Artifact) und Custom. Du wählst den Modus zur Aufgabe und legst los — kein langes Konfigurieren, bevor das erste Signal kommt. Im Custom-Modus stellst du die Diskriminierung über neun Zielkategorien ein, jede einzeln per Notch ein- oder ausblendbar (lt. Fisher), sodass du gezielt Störkörper wie Folie oder Laschen unterdrücken kannst.

Praktisch im Feld: Empfindlichkeit lässt sich in zehn Stufen und die Lautstärke in einundzwanzig Schritten (0-20) anpassen (lt. Fisher) — und deine Einstellungen werden beim Ausschalten gespeichert. Dein eingerichteter Custom-Modus mit Tönen und Notch-Mustern ist beim nächsten Einschalten also noch da, statt jedes Mal neu erkämpft zu werden.

Praxis: Ziel-ID & Pinpoint

Der eigentliche Einsteiger-Vorteil ist die numerische Ziel-ID: Fisher gibt eine Skala von 1-99 an, zu der die Diskriminierung über neun Zielkategorien kommt. Statt nur Töne zu deuten, siehst du eine Zahl auf dem Display — das hilft enorm, einen brauchbaren Fund von Schrott zu trennen, bevor du den Spaten ansetzt. Gerade am Anfang nimmt dir das Display einen Großteil der Rate-Arbeit ab, die bei reinen Ton-Geräten noch dazugehört.

Dazu kommen vier Audio-Töne (Bass/tief/mittel/hoch) und das einstellbare Eisen-Audio FeTone (lt. Fisher) — Eisensignale lassen sich also leiser stellen, ohne sie ganz auszublenden. Hast du ein Ziel gefunden, ortest du es mit der Pinpoint-Funktion punktgenau im Loch, statt blind zu graben. Wie man Zahlen und Leitwerte liest, vertieft unsere Seite zu Leitwerten & Ziel-ID. Konkrete Tiefen in Zentimetern nennen wir bewusst nicht, weil sie von Boden, Objektgröße und Material abhängen und als feste Zahl unseriös wären.

Praxis: Wetterfestigkeit & Spule

Beim Thema Wasser muss man beim F22 genau hinsehen: Fisher liefert ihn mit einer 9-Zoll triangulierten konzentrischen, elliptischen Suchspule, die komplett untertauchbar und wasserdicht ist. Die Steuereinheit dagegen ist nur wetterfest (IP54 lt. Fisher / autorisiertem Händler) und ausdrücklich nicht untertauchbar — im Handbuch steht „Not for Underwater Use - DO NOT SUBMERGE". Tau, Regen, feuchtes Gras und das kurze Eintauchen der Spule in flaches Wasser sind damit kein Problem; tauchendes Suchen im See oder in der Brandung ist es schon.

Für die meisten Einsteiger-Aufgaben reicht das mit Reserve: Acker nach dem Regen, taunasse Wiese, die Suche am Wasserrand. Wer aber wirklich untertauchbar arbeiten will, ist hier am falschen Gerät — dann lohnt der Blick auf unsere Übersicht zum wasserdichten Metalldetektor. Und wer gezielt am Strand oder im Salzwasser sucht, sollte vorher unseren Ratgeber Strand & Salzwasser lesen, weil die feste Einzelfrequenz dort gegen das Salz arbeiten muss.

Praxis: Akku & Gewicht

Ein unterschätzter Pluspunkt im Alltag ist die Stromversorgung: Der F22 läuft auf 2x AA, und Fisher gibt 25-30 Stunden Laufzeit mit Alkaline-Batterien an (mit NiMH-Akkus etwa 15 Stunden). Günstige Standard-Batterien, kein proprietärer Akku, keine Ladepause mitten im Tag — für ein Einsteiger-Gerät genau richtig. Du nimmst einfach einen Satz Ersatzbatterien in die Tasche und bist sorgenfrei unterwegs.

Mit rund 1,04 kg (lt. Fisher / Händlerangabe) und einem längenverstellbaren Gestänge von etwa 104-130 cm ist der F22 leicht und an die Körpergröße anpassbar — ein Gerät, das auch nach Stunden nicht in den Arm geht. Das Audio ist allerdings kabelgebunden; Funk oder Bluetooth bietet der F22 nicht, dafür braucht es einen Nachrüst-Sender. Was sonst noch in die Tasche gehört, fasst unsere Zubehör-Checkliste zusammen.

Stärken & Schwächen — ehrlich

Dafür

  • Leicht und ausbalanciert mit ca. 1,04 kg (lt. Fisher / Händlerangabe) — auch nach Stunden ermüdungsarm
  • Numerische Ziel-ID von 1-99 (lt. Fisher) — du siehst eine Zahl, statt nur Töne zu raten
  • Vier fertige Werksmodi (Schmuck, Münze, Artefakt, Custom, lt. Fisher) — sofort startklar ohne Einlernen
  • Wetterfest gebaut: Die 9-Zoll-Suchspule ist komplett untertauchbar (lt. Fisher) — Tau, Regen und feuchtes Gras sind kein Thema
  • Sehr lange Laufzeit von 25-30 Stunden auf 2x AA (lt. Fisher) — günstige Standard-Batterien, keine Ladepause
  • Einstellungen werden beim Ausschalten gespeichert (lt. Fisher) — der Custom-Modus bleibt erhalten

Dagegen

  • Die Steuereinheit ist nicht untertauchbar — laut Handbuch "DO NOT SUBMERGE" (lt. Fisher); für tauchende Suche ungeeignet
  • Nur eine feste Frequenz (7,69 kHz, lt. Fisher) — auf nassem Salzsand kein Multifrequenz-Vorteil
  • Kein eigener Gold-Modus und keine Einzelfrequenz-Wahl — bewusst ein einfaches Einsteiger-Gerät
  • Audio ausschließlich kabelgebunden, kein Funk/Bluetooth (lt. Fisher) — Funkkopfhörer nur über Nachrüst-Sender
  • Wer ernsthaft an Strand, See und Acker wachsen will, stößt mit dem F22 mittelfristig an Grenzen

Unterm Strich ist der Fisher F22 kein Alleskönner, sondern ein bewusst einfacher, leichter und wetterfester Erst-Detektor: numerische Ziel-ID, vier Werksmodi, sehr lange Laufzeit und eine untertauchbare Spule. Wer als Einsteiger oder Hobbysucher bei jedem Wetter loslegen will, bekommt viel zurück. Wer tauchend, gezielt auf Gold oder mit Multifrequenz am Salzstrand arbeiten will, zahlt für Fähigkeiten, die der F22 schlicht nicht hat.

Kaufen — der wetterfeste Einsteiger

Einsteiger · wetterfest

Fisher F22

Leichter, wetterfester Einsteiger — numerische Ziel-ID, vier Modi, sehr lange Batterielaufzeit (lt. Fisher); Spule tauchfest, Steuereinheit nicht.

Anzeige
  • VLF-Metalldetektor mit fester Arbeitsfrequenz von 7,69 kHz (lt. Fisher)
  • 4 voreingestellte Suchmodi: Schmuck, Münze, Artefakt und Custom (lt. Fisher)
  • Numerische Ziel-ID von 1-99 plus Diskriminierung über 9 Zielkategorien und Pinpoint-Funktion (lt. Fisher)
  • 9-Zoll wasserdichte Suchspule (komplett untertauchbar); Steuereinheit nur wetterfest und nicht untertauchbar (lt. Fisher)
  • Leicht mit ca. 1,04 kg und verstellbarem Gestänge (104-130 cm) (lt. Fisher / Händlerangabe)
  • Stromversorgung über 2x AA-Batterien mit 25-30 Stunden Laufzeit (lt. Fisher)

Noch unsicher, ob ein Einsteiger-Gerät reicht? Worauf es beim Kauf wirklich ankommt, ordnet unsere Kaufberatung: worauf achten ein — und wenn das Budget der Maßstab ist, hilft unsere Übersicht Detektor unter 200 € bei der Einordnung in der Einsteiger-Klasse.

Häufige Fragen zum Fisher F22

Ist der Fisher F22 wasserdicht?

Teilweise. Fisher gibt für den F22 eine komplett untertauchbare, wasserdichte 9-Zoll-Suchspule an — Tau, Regen, feuchtes Gras und das kurze Eintauchen der Spule in flaches Wasser sind also kein Problem. Die Steuereinheit ist dagegen nur wetterfest (IP54 lt. Fisher / autorisiertem Händler) und ausdrücklich NICHT untertauchbar; im Handbuch steht "Not for Underwater Use - DO NOT SUBMERGE". Für nasses Gelände und Suche am Wasserrand reicht das, fürs tauchende Suchen im See oder in der Brandung ist der F22 nicht gebaut. Wer wirklich untertauchbar arbeiten will, schaut besser auf unsere Übersicht zum wasserdichten Metalldetektor.

Für wen ist der Fisher F22 geeignet — und für wen nicht?

Der F22 passt für Einsteiger und Hobbysucher, die ein leichtes, selbsterklärendes Gerät mit numerischer Ziel-ID für Münzen, Schmuck und allgemeine Sondengänge bei jedem Wetter suchen. Mit ca. 1,04 kg (lt. Fisher / Händlerangabe), vier Werksmodi und sehr langer Batterielaufzeit ist er ein klassischer Erst-Detektor für Garten, Wiese, Acker und Park. Eher nicht passt er, wenn du tauchend im Wasser suchen, gezielt auf Gold im mineralisierten Boden gehen oder mit Multifrequenz auf nassem Salzsand arbeiten willst — dafür ist die feste Einzelfrequenz und die nicht untertauchbare Steuereinheit die natürliche Grenze. Welches Gerät zum Start passt, ordnet unser Ratgeber für Anfänger ein.

Mit welcher Frequenz und Technik arbeitet der Fisher F22?

Der F22 ist laut Fisher ein klassisches VLF-Gerät (Very Low Frequency) mit einer festen Arbeitsfrequenz von 7,69 kHz. Diese mittlere Frequenz ist ein guter Allround-Kompromiss für Münzen, Schmuck und allgemeine Funde. Anders als Multifrequenz-Geräte sendet der F22 nur auf dieser einen Frequenz — das hält das Gerät einfach und günstig, kostet aber den Multifrequenz-Vorteil auf nassem Salzsand. Was VLF physikalisch bedeutet, erklärt unsere Seite zur Funktionsweise eines Metalldetektors; warum eine einzelne Frequenz Vor- und Nachteile hat, vertieft unser Beitrag zu Multifrequenz vs. Einzelfrequenz.

Ist der Fisher F22 einsteigertauglich?

Ja, der F22 ist als Einsteiger-Gerät ausgelegt. Du wählst einen der vier Werksmodi (Schmuck, Münze, Artefakt oder Custom, lt. Fisher), siehst auf dem Display eine numerische Ziel-ID von 1-99 und kannst über die Pinpoint-Funktion das Ziel im Loch genau orten. Empfindlichkeit (Stufen 1-10) und Lautstärke (0-20) lassen sich anpassen, und deine Einstellungen bleiben beim Ausschalten gespeichert (lt. Fisher). Damit kommst du ohne langes Einarbeiten zu verwertbaren Signalen — die Ziel-ID hilft dir, Schrott von brauchbaren Funden zu trennen, bevor du gräbst. Wie du die Zahlen liest, erklärt unsere Seite zu Leitwerten und Ziel-ID.

Welche Spule, welcher Akku und welches Zubehör gehören zum Fisher F22?

Fisher liefert den F22 mit einer 9-Zoll triangulierten konzentrischen, elliptischen und wasserdichten Suchspule aus, die komplett untertauchbar ist. Mit Strom versorgt ihn 2x AA — Fisher gibt 25-30 Stunden Laufzeit mit Alkaline-Batterien an, mit NiMH-Akkus etwa 15 Stunden. Das Audio ist kabelgebunden; Funk oder Bluetooth bietet das Gerät nicht, dafür braucht es einen Nachrüst-Sender. Sinnvolles Zubehör ist vor allem ein Pinpointer zum punktgenauen Orten im Loch und eine ordentliche Grabungsausrüstung — was wirklich in die Tasche gehört, fasst unsere Zubehör-Checkliste zusammen.

Transparenz · Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen — für dich ändert sich am Preis nichts. Wir verlinken nur Geräte, die wir aus der Praxis kennen oder deren Datenlage wir geprüft haben.