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Wasserdichter Allrounder

Garrett AT Pro im Praxis-Test

Der Garrett AT Pro ist einer der bekanntesten wasserdichten Allrounder im Hobby — ein Gerät, das man auf den Acker, an den Strand und ins flache Wasser mitnimmt, ohne mit dem Wetter zu verhandeln. VLF mit 15 kHz, sechs Suchmodi, Iron Audio und eine PROformance-Spule ab Werk (lt. Garrett). Dieser Test ordnet aus der Sondel-Praxis ein, wo seine Stärken liegen — und für wen er das falsche Gerät ist.

Kurzfazit

Für wen? Wer als fortgeschrittener Hobby-Sucher zwischen Acker, Wiese, Strand und flachem Wasser wechselt und ein robustes Gerät mit echten PRO-Funktionen will, bekommt mit dem AT Pro einen tauchbaren VLF-Allrounder mit Iron Audio und numerischer Ziel-ID (lt. Garrett). Für wen nicht? Wer nur einmal den Ring im eigenen Garten sucht oder fast ausschließlich auf nassem Salzsand bzw. tief tauchend arbeitet — im ersten Fall ist er zu viel Gerät, im zweiten spielt Multifrequenz seine Stärken aus und die 3 m Tauchtiefe (lt. Garrett) sind die natürliche Grenze.

Für wen ist der Garrett AT Pro geeignet — und für wen NICHT?

Passt, wenn du … als fortgeschrittener Hobby-Sucher bewusst zwischen Untergründen wechselst: heute der Acker, morgen die Wiese, am Wochenende der Strand und das flache Wasser. Garrett ordnet den AT Pro als vielseitigen Allround-Detektor ein, ausgelegt auf Münzen, Schmuck und Relikte. Das „AT" steht für All Terrain — ein Gerät, das du nicht erst nach dem Wetter befragst, bevor du losziehst.

Passt eher nicht, wenn du … nur einmalig den verlorenen Ring im eigenen Rasen suchst, keine Lust auf Modi und Einarbeitung hast oder vor allem auf nassem Salzsand bzw. tief tauchend im See arbeiten willst. Für die einmalige Garten-Suche ist er mehr Gerät als nötig; auf Salzsand spielt ein Multifrequenz-Gerät seine Stärke aus, und fürs ernsthafte Tieftauchen sind die 3 m Tauchtiefe (lt. Garrett) die natürliche Grenze.

Diese Ansage gehört dazu, weil der AT Pro gern als pauschale Allzweck-Empfehlung weitergereicht wird: Wer ausschließlich den eigenen Garten absucht, kauft an seinem Bedarf vorbei. Nicht, weil das Gerät schwach wäre — sondern weil seine PRO-Funktionen im Gartenrasen schlicht brachliegen. Eine Einordnung der Klassen findest du auf unserer Detektor-Übersicht, worauf es beim Kauf grundsätzlich ankommt, klärt unsere Kaufberatung, und für den allerersten Detektor lohnt der Blick auf welcher Metalldetektor für Anfänger passt.

Technik & Specs (lt. Garrett)

Wir geben hier ausschließlich dokumentierte Herstellerangaben wieder — keine eigenen Messwerte und keine festen Tiefen in Zentimetern. Was die Begriffe physikalisch bedeuten, erklärt unsere Seite zur Funktionsweise eines Metalldetektors, und warum eine feste Einzelfrequenz anders arbeitet als simultane Multifrequenz, vertieft unser Beitrag zu Multifrequenz vs. Einzelfrequenz.

Garrett AT Pro

Funktionsprinzip
VLF (Very Low Frequency) (lt. Garrett)
Frequenzen
15 kHz (lt. Garrett)
Suchmodi
6 Modi: 3 Standard (STD) + 3 Professional (PRO), plus elektronisches Pinpointing (lt. Garrett)
Ziel-ID
Numerische Ziel-ID-Skala 0-99 (lt. Garrett)
Wasserdichtigkeit
Tauchbar bis 3 m (10 ft) (lt. Garrett)
Audio
Proportional Audio, Tone Roll Audio und Iron Audio; inkl. kabelgebundener MS-2-Kopfhörer (lt. Garrett)
Spulen
8,5" x 11" (22 x 28 cm) PROformance DD-Spule (lt. Garrett)
Akku
4x AA-Batterien (Mignon) (lt. Garrett)
Gewicht
ca. 1,4 kg (3,03 lbs) (lt. Garrett)
Besonderheit
Iron Audio zum Hörbarmachen diskriminierten Eisens, 40 Stufen Eisendiskriminierung, Fast-Track-Bodenabgleich (automatisch) und manuell, elektronisches Pinpointing (lt. Garrett)

Im Kern ist der AT Pro ein klassisches VLF-Gerät: Laut Garrett arbeitet er nach dem Very-Low-Frequency-Prinzip mit einer festen Frequenz von 15 kHz — anders als die aktuellen Top-Modelle, die mehrere Frequenzen gleichzeitig senden. Eine einzelne, eher höhere Frequenz spricht gut auf kleinere und mittelleitende Ziele wie Schmuck an. Dazu kommt eine numerische Ziel-ID auf einer Skala von 0 bis 99 (lt. Garrett) und eine Eisendiskriminierung in 40 Stufen, mit der du Eisen früher einordnen kannst, bevor der Spaten zum Einsatz kommt. Wie Leitwerte und Ziel-IDs zu lesen sind, erklärt unsere Seite zu den Leitwerten & Ziel-ID.

Praxis: Strand & flaches Wasser

Der eigentliche Reiz des AT Pro ist seine Tauchbarkeit: Garrett gibt ihn bis 3 m (10 ft) wasserdicht an — inklusive wasserdichter Anschlüsse. Am Spülsaum heißt das vor allem, dass du mit dem Wasser nicht verhandeln musst. Auflaufende Welle, knöcheltiefe Brandung, eine kurz untergetauchte Spule — nichts davon ist ein Risiko fürs Gerät. Das entscheidet im Einsatz zwischen „besser Abstand halten" und der Spule genau dort, wo die meisten Ringe landen: in der Zone, in der die Welle den Sand umlagert.

Ehrlich bleibt aber auch: Der AT Pro arbeitet mit einer festen Einzelfrequenz. Auf nassem, salzhaltigem Sand stößt jedes Einfrequenz-Gerät prinzipbedingt früher an Grenzen als ein Multifrequenz-Detektor, weil das Salz wie ein flächiges Störsignal wirkt. Im flachen Süßwasser und am festeren Strandbereich fällt das weniger ins Gewicht. Worauf es bei der Salzwasser-Suche ankommt, ordnet unsere Seite zu Strand & Salzwasser ein; allgemeine Praxis-Tipps zum Wassersuchen findest du unter Suche im Wasser.

Praxis: Acker, Wiese & Relikte

An Land spielt der AT Pro seine eigentliche Heimat aus. Garrett ordnet ihn klar auf Münzen, Schmuck und Relikte ein — also auf das, was auf Acker, Wiese und an alten Plätzen liegt. Die 8,5" x 11" PROformance-DD-Spule (lt. Garrett) deckt große Flächen zügig ab, und der Fast-Track-Bodenabgleich — automatisch wie manuell (lt. Garrett) — hilft, das Gerät auf wechselnden Untergrund einzustellen. Wie stark der Boden selbst ins Signal hineinspielt, erklärt unsere Seite zur Bodenmineralisierung.

Auf großen offenen Flächen entscheidet ohnehin nicht eine Wunder-Tiefe, sondern Disziplin: Bahnen sauber abgehen, nichts überlappen lassen — und ein Gerät, das über Stunden nicht ermüdet. Mit rund 1,4 kg (lt. Garrett) und der Stromversorgung über vier handelsübliche AA-Batterien (Mignon, lt. Garrett) bist du dabei unabhängig vom Spezialakku. Konkrete Tiefen in Zentimetern nennen wir bewusst nicht, weil sie von Boden, Objektgröße und Material abhängen und als feste Zahl unseriös wären. Was sich überhaupt finden lässt, ordnet unsere Seite zu den Fundtypen ein.

Praxis: Iron Audio & Schrott

Das vielleicht bekannteste Merkmal des AT Pro ist Iron Audio. Garrett beschreibt damit eine Funktion, die diskriminiertes Eisen hörbar macht — du hörst also auch das, was sonst weggeblendet würde, und erkennst dadurch Eisenfallen, bevor du gräbst. Zusammen mit der 40-stufigen Eisendiskriminierung und der numerischen Ziel-ID 0-99 (lt. Garrett) bekommst du ein deutlich klareres Bild davon, ob sich der Spaten lohnt. Gerade an Plätzen mit viel Kleineisen spart das Zeit und Frust.

Dazu kommen sechs Suchmodi: drei Standard-Modi (STD) für den direkten Start und drei Professional-Modi (PRO) mit Proportional Audio und Tone Roll Audio (lt. Garrett) für die Feinarbeit. Plus elektronisches Pinpointing zum exakten Einkreisen des Ziels (lt. Garrett). Die PRO-Funktionen wollen verstanden werden — wer sich darauf einlässt, hat ein Gerät, das mehr verzeiht, je besser man es kennt. Warum nicht jedes Piepen ein Fund ist, vertieft unsere Seite zu Fehlsignalen & Störungen.

Stärken & Schwächen — ehrlich

Dafür

  • Tauchbar bis 3 m (lt. Garrett) — Spülsaum, flaches Wasser und untergetauchte Spule sind kein Problem
  • Echter Allrounder für Land, Strand und flaches Wasser, ausgelegt auf Münzen, Schmuck und Relikte
  • Iron Audio macht diskriminiertes Eisen hörbar (lt. Garrett) — du erkennst Eisenfallen, bevor du gräbst
  • Numerische Ziel-ID 0-99 und 40 Stufen Eisendiskriminierung (lt. Garrett) für saubere Trennung im Schrott
  • Sechs Suchmodi (3 STD + 3 PRO, lt. Garrett) decken vom selbsterklärenden Einstieg bis zur Feinarbeit ab
  • Stromversorgung über handelsübliche AA-Batterien (lt. Garrett) — überall nachkaufbar, kein Spezialakku

Dagegen

  • Feste Einzelfrequenz von 15 kHz (lt. Garrett) — kein simultanes Multifrequenz-Verfahren wie bei aktuellen Top-Geräten
  • Auf nassem Salzsand stößt eine Einzelfrequenz prinzipbedingt früher an Grenzen als ein Multifrequenz-Gerät
  • Die mitgelieferten MS-2-Kopfhörer sind kabelgebunden (lt. Garrett) — kein Funk ab Werk
  • Die PRO-Modi mit Iron Audio und Tone Roll wollen verstanden werden — etwas Einarbeitung gehört dazu
  • Tauchtiefe bei 3 m (lt. Garrett): für den Spülsaum reichlich, fürs ernsthafte Tieftauchen die natürliche Grenze

Unterm Strich ist der Garrett AT Pro ein robuster, wasserdichter Allrounder, der seine Stärken an Land und im flachen Wasser ausspielt — mit Iron Audio, numerischer Ziel-ID und sechs Modi ab Werk (lt. Garrett). Er ist kein Multifrequenz-Spezialist für nassen Salzsand und kein Gerät fürs Tieftauchen, aber genau dort, wofür Garrett ihn vorsieht — Münzen, Schmuck und Relikte auf Acker, Wiese, Strand und im flachen Wasser — ein verlässliches Arbeitsgerät.

Kaufen — der wasserdichte Allrounder

Wasserdichter Allrounder

Garrett AT Pro

Der wasserdichte Allround-Klassiker — 15 kHz, tauchfest bis 3 m, Iron Audio (lt. Garrett); bewährt auf Acker, Wiese und im flachen Wasser.

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  • VLF-Metalldetektor mit fester Frequenz von 15 kHz (lt. Garrett)
  • Tauchbar / wasserdicht bis 3 m (10 ft) Tiefe inkl. wasserdichter Anschlüsse (lt. Garrett)
  • 6 Suchmodi (3 STD + 3 PRO) mit Proportional Audio und Tone Roll Audio (lt. Garrett)
  • Iron Audio und 40 Stufen Eisendiskriminierung sowie numerische Ziel-ID 0-99 (lt. Garrett)
  • Standard-Suchspule 22 x 28 cm (8,5" x 11") DD PROformance; Stromversorgung über 4 AA-Batterien (lt. Garrett)

Noch unsicher, ob es ein wasserdichtes Gerät sein muss? Unsere Seite zum wasserdichten Metalldetektor ordnet ein, wann sich die Tauchbarkeit wirklich lohnt — und wer den AT Pro lieber gegen das stärkere Schwestermodell mit Funk-Ton hält, liest unseren Test des Garrett AT Max. Für den passenden Pinpointer im Loch lohnt der Blick auf unseren Garrett Pro-Pointer AT Test.

Häufige Fragen zum Garrett AT Pro

Ist der Garrett AT Pro wasserdicht?

Ja. Garrett gibt den AT Pro als tauchbar bis 3 m (10 ft) an — inklusive wasserdichter Anschlüsse. Das AT steht für „All Terrain", und genau dafür ist er gebaut: Land, Strand, Spülsaum und flaches Wasser. Für die Zone, in der die Welle den Sand umlagert und die meisten Ringe landen, reicht das mit Reserve. Wer dagegen tief tauchend im See arbeiten will, stößt bei 3 m irgendwann an die Grenze und sollte sich nach Geräten mit höherer Tauchtiefe umsehen. Mehr dazu auf unserer Seite zum wasserdichten Metalldetektor.

Für wen ist der Garrett AT Pro geeignet — und für wen nicht?

Garrett ordnet den AT Pro als vielseitigen Allround-Detektor für fortgeschrittene Hobby-Sondengänger ein, ausgelegt auf Münzen, Schmuck und Relikte. Passt, wenn du bewusst zwischen Acker, Wiese, Strand und flachem Wasser wechselst und ein robustes Gerät mit echten PRO-Funktionen willst. Eher nicht, wenn du nur einmal den Ring im eigenen Garten suchst — dafür ist er mehr Gerät als nötig — oder wenn du fast ausschließlich auf nassem Salzsand arbeitest: dort spielt ein Multifrequenz-Gerät seine Stärken aus. Welche Klasse zu dir passt, klärt unsere Detektor-Übersicht.

Welche Frequenz und Technik nutzt der Garrett AT Pro?

Der AT Pro arbeitet nach dem VLF-Prinzip (Very Low Frequency) mit einer festen Frequenz von 15 kHz (lt. Garrett). Eine einzelne, eher höhere Frequenz spricht gut auf kleinere und mittelleitende Ziele wie Schmuck an. Was VLF physikalisch bedeutet, erklärt unsere Seite zur Funktionsweise eines Metalldetektors; warum eine feste Einzelfrequenz anders arbeitet als simultane Multifrequenz, vertieft unser Beitrag zu Multifrequenz vs. Einzelfrequenz. Die numerische Ziel-ID läuft beim AT Pro auf einer Skala von 0 bis 99 (lt. Garrett).

Ist der Garrett AT Pro einsteigertauglich?

Loslegen kannst du mit den drei Standard-Modi (STD) recht direkt. Das eigentliche Potenzial steckt aber in den drei Professional-Modi (PRO) mit Proportional Audio, Tone Roll Audio und vor allem Iron Audio (lt. Garrett) — die wollen verstanden werden. Iron Audio macht diskriminiertes Eisen hörbar, sodass du Eisenfallen früher erkennst, statt jedes Signal auszugraben. Wer von einem ganz einfachen Einsteiger-Gerät aufsteigt, findet im AT Pro ein Gerät, das mitwächst. Reine Garten-Sucher schauen eher in Richtung schlankerer Modelle.

Welche Spule und welche Stromversorgung hat der Garrett AT Pro?

Garrett liefert den AT Pro mit einer 8,5" x 11" (22 x 28 cm) PROformance DD-Suchspule aus — eine Doppel-D-Spule, die große Flächen zügig abdeckt. Die Stromversorgung läuft über vier handelsübliche AA-Batterien (Mignon, lt. Garrett); ein Spezialakku ist also nicht nötig, Ersatz bekommst du überall. Im Lieferumfang sind außerdem kabelgebundene MS-2-Kopfhörer enthalten (lt. Garrett). Wer über Zubehör nachdenkt, findet in unserer Zubehör-Checkliste eine Orientierung.

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