Was ist neu gegenüber der ersten Legend?
Nokta hat sich bei der Legend 2 nicht mit einem Software-Update begnügt, sondern laut eigenen Angaben die komplette Hardware neu entwickelt: neue Suchspulen der LD-Familie, eine überarbeitete Steuereinheit mit größerem, beleuchtetem Display, ein neues Carbon-Gestänge und ein stärkerer Akku. Parallel dazu wurde die Software komplett neu geschrieben — schnellere Signalverarbeitung, 99 statt 60 Ziel-IDs, ein neuer Relic-Modus und, zum ersten Mal in der Legend-Reihe, kabellose Firmware-Updates per Smartphone- oder Laptop-App.
Die simultane Multifrequenz (SMF) bleibt als Grundprinzip erhalten — Nokta setzt sie bereits seit der ersten Legend ein —, läuft bei der Legend 2 aber auf einer komplett neu entwickelten Hardware- und Software-Basis. Was SMF gegenüber Einzelfrequenz-Geräten bringt, erklärt unsere Seite Multifrequenz vs. Einzelfrequenz.
Für wen ist die Legend 2 geeignet — und für wen NICHT?
Passt, wenn du … die feinere Ziel-ID-Auflösung und das größere Display im Alltag schätzt, Wert auf kabellose Firmware-Updates legst, ohne das Gerät einzuschicken, oder ohnehin einen Neueinstieg in die Multifrequenz-Mittelklasse planst und gleich zur aktuellsten Generation greifen willst.
Passt eher nicht, wenn du … bereits eine erste Legend besitzt und zufrieden bist — ein Wechsel lohnt sich dann nur, wenn dir die konkreten Neuerungen wirklich fehlen. Auch als reiner Garten- oder Wiesensucher bleibt die Legend 2 überdimensioniert; dafür eignet sich ein einfacheres Einsteigergerät besser. Wer zudem beim Budget knapp kalkuliert, bekommt mit der ersten Legend weiterhin ein bewährtes, günstigeres Gerät mit derselben SMF-Grundtechnik.
Technik & Specs (lt. Hersteller)
Auch hier gilt: ausschließlich dokumentierte Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte. Konkrete Einzelfrequenzen in kHz nennt Nokta für die Legend 2 (Stand unserer Recherche) nicht in derselben Form wie beim Vorgänger — deshalb führen wir das Funktionsprinzip bewusst qualitativ statt mit erfundenen Zahlen.