metalldetektor-hilfe .de
Neu · Multifrequenz-Mittelklasse

Nokta The Legend 2 im Test

Die erste Nokta The Legend hat sich als ernster Equinox-700-Konkurrent etabliert — jetzt legt Nokta mit der Legend 2 nach, und zwar nicht nur mit neuer Software, sondern mit komplett neuer Hardware. Dieser Test ordnet anhand der dokumentierten Herstellerangaben ein, was sich wirklich ändert und ob sich der Umstieg lohnt.

Kurzfazit

Für wen? Wer feinere Ziel-ID-Auflösung (99 statt 60), ein größeres Display und kabellose Firmware-Updates per App will, bekommt mit der Legend 2 laut Nokta eine komplett neue Hardware-Generation samt zwei Suchspulen und Bluetooth-Kopfhörer im Lieferumfang. Wer mit der bewährten ersten Legend zufrieden ist, muss nicht wechseln — die Neuerungen sind sinnvoll, aber kein Muss.

Was ist neu gegenüber der ersten Legend?

Nokta hat sich bei der Legend 2 nicht mit einem Software-Update begnügt, sondern laut eigenen Angaben die komplette Hardware neu entwickelt: neue Suchspulen der LD-Familie, eine überarbeitete Steuereinheit mit größerem, beleuchtetem Display, ein neues Carbon-Gestänge und ein stärkerer Akku. Parallel dazu wurde die Software komplett neu geschrieben — schnellere Signalverarbeitung, 99 statt 60 Ziel-IDs, ein neuer Relic-Modus und, zum ersten Mal in der Legend-Reihe, kabellose Firmware-Updates per Smartphone- oder Laptop-App.

Die simultane Multifrequenz (SMF) bleibt als Grundprinzip erhalten — Nokta setzt sie bereits seit der ersten Legend ein —, läuft bei der Legend 2 aber auf einer komplett neu entwickelten Hardware- und Software-Basis. Was SMF gegenüber Einzelfrequenz-Geräten bringt, erklärt unsere Seite Multifrequenz vs. Einzelfrequenz.

Für wen ist die Legend 2 geeignet — und für wen NICHT?

Passt, wenn du … die feinere Ziel-ID-Auflösung und das größere Display im Alltag schätzt, Wert auf kabellose Firmware-Updates legst, ohne das Gerät einzuschicken, oder ohnehin einen Neueinstieg in die Multifrequenz-Mittelklasse planst und gleich zur aktuellsten Generation greifen willst.

Passt eher nicht, wenn du … bereits eine erste Legend besitzt und zufrieden bist — ein Wechsel lohnt sich dann nur, wenn dir die konkreten Neuerungen wirklich fehlen. Auch als reiner Garten- oder Wiesensucher bleibt die Legend 2 überdimensioniert; dafür eignet sich ein einfacheres Einsteigergerät besser. Wer zudem beim Budget knapp kalkuliert, bekommt mit der ersten Legend weiterhin ein bewährtes, günstigeres Gerät mit derselben SMF-Grundtechnik.

Technik & Specs (lt. Hersteller)

Auch hier gilt: ausschließlich dokumentierte Herstellerangaben, keine eigenen Messwerte. Konkrete Einzelfrequenzen in kHz nennt Nokta für die Legend 2 (Stand unserer Recherche) nicht in derselben Form wie beim Vorgänger — deshalb führen wir das Funktionsprinzip bewusst qualitativ statt mit erfundenen Zahlen.

Nokta The Legend 2

Funktionsprinzip
Simultane Multifrequenz (SMF) auf komplett neuer Hardware- & Software-Basis (lt. Nokta)
Wasserdichtigkeit
IP68, voll tauchfähig bis 5 m (lt. Nokta)
Zielanzeige
99 Ziel-IDs, größeres Display, Ziel-ID auch im Pinpoint-Modus sichtbar (lt. Nokta)
Modi
U. a. neuer Relic-Modus für historische Objekte (lt. Nokta)
Firmware-Updates
Kabellos per Smartphone/Laptop-App — beim Vorgänger nicht möglich (lt. Nokta)
Standardspulen
2 wasserdichte DD-Spulen serienmäßig: 28 cm (LD28) & 21×14 cm (LD21) (lt. Nokta)
Kopfhörer
Bluetooth-Kopfhörer mit niedriger Latenz im Lieferumfang (lt. Nokta)
Alarm
Zusätzlicher Vibrationsalarm bei Zielsignal (lt. Nokta)
Gewicht
ca. 1,2 kg (lt. Nokta)
Klasse
Mittelklasse

Praxis: Firmware-Updates & Relic-Modus

Das aus unserer Sicht praktisch relevanteste neue Feature ist das kabellose Firmware-Update per App (lt. Nokta): Statt das Gerät bei einer Service-Stelle einzuschicken, sollen sich Funktionsverbesserungen künftig direkt per Smartphone oder Laptop aufspielen lassen — ein Komfortgewinn, den die erste Legend nicht bot. Der neue Relic-Modus wiederum ist laut Nokta speziell auf ältere, historische Objekte ausgelegt; zur genauen Abstimmung äußert sich der Hersteller öffentlich nicht im Detail. Zusätzlich gibt es jetzt einen Vibrationsalarm bei Zielsignal — praktisch unter Wasser oder bei eingeschränktem Gehör.

Praxis: Strand & Salzwasser

Mit IP68 und voller Tauchfähigkeit bis 5 m (lt. Nokta) bleibt die Legend 2 klar auf Strand und flaches Wasser ausgelegt — anders als beim Vorgänger, bei dem die Tauchtiefe je nach Quelle zwischen 3 und 5 m schwankte, nennt Nokta für die Legend 2 durchgängig 5 m. Die serienmäßig zweite, kleinere Suchspule (21×14 cm) ist ein Vorteil gegenüber der ersten Legend, bei der die kleinere 6"-Spule laut Nokta nur im teureren PRO Pack enthalten war — praktisch für dicht belegtes Gelände oder feinere Trennschärfe im Schrott. Wie ein reines Salzwasser-Setup grundsätzlich aussieht, ordnet unsere Seite Metalldetektor für Strand & Salzwasser ein.

Stärken & Schwächen — ehrlich

Dafür

  • Komplett neue Hardware-Plattform — größeres Display, beleuchtete Tasten, Carbon-Gestänge und stärkerer Akku (lt. Nokta)
  • 99 statt 60 Ziel-IDs und neu geschriebene Signalverarbeitung — feinere Trennung als beim Vorgänger (lt. Nokta)
  • Kabelloses Firmware-Update per App — Funktionen wachsen nach, ohne das Gerät einzuschicken (lt. Nokta)
  • Serienmäßig zwei Suchspulen (28 cm & 21 cm) plus Bluetooth-Kopfhörer im Lieferumfang (lt. Nokta)
  • Neuer Relic-Modus und zusätzlicher Vibrationsalarm — auch fürs Suchen unter Wasser gedacht (lt. Nokta)

Dagegen

  • Teurere Neuanschaffung als die bewährte erste Legend, die für viele Anwender weiterhin völlig ausreicht
  • Größere Community und mehr Praxis-Erfahrungswerte gibt es (Stand August 2026) noch zur ersten Legend-Generation
  • Kein Hardware-Upgrade-Pfad vom alten Gerät — wer die Neuerungen will, kauft komplett neu, nicht nur ein Update
  • Wie beim Vorgänger: Multifrequenz mit vielen Modi ist für blutige Anfänger erst mal viel auf einmal
  • Für die reine Garten- oder Wiesensuche bleibt auch die Legend 2 überdimensioniert

Unterm Strich ist die Legend 2 eine konsequente Weiterentwicklung: mehr Auflösung, mehr Komfort, mehr Lieferumfang — ohne das SMF-Grundprinzip zu verlassen, das die erste Legend schon stark gemacht hat. Wer neu in die Multifrequenz-Mittelklasse einsteigt, bekommt mit der Legend 2 die aktuellste Technik; wer die erste Legend bereits besitzt, muss den Wechsel an den eigenen Bedürfnissen messen, nicht am Neuheiten-Reiz allein.

Kaufen — die Legend 2 im Überblick

Multifrequenz-Mittelklasse

Nokta The Legend 2

Der Legend-Nachfolger mit neuer Hardware & Software — 99 Target-IDs, kabelloses Firmware-Update per App, zwei Spulen und Bluetooth-Kopfhörer serienmäßig (lt. Nokta).

Anzeige
  • Komplett neue Hardware: größeres Display, Carbon-Gestänge, stärkerer Akku (lt. Nokta)
  • 99 statt 60 Ziel-IDs, neu geschriebene Signalverarbeitung (lt. Nokta)
  • Kabelloses Firmware-Update per App — kein Einschicken nötig (lt. Nokta)
  • IP68, voll tauchfähig bis 5 m (lt. Nokta)
  • Serienmäßig 2 Suchspulen (28 & 21 cm) plus Bluetooth-Kopfhörer (lt. Nokta)

Lieber erst die bewährte erste Generation einordnen? Unser Test zur ersten Nokta The Legend und der Vergleich Nokta The Legend vs. Simplex helfen bei der Einordnung. Wer stattdessen zwischen Marken schwankt, findet Orientierung im Marken-Vergleich.

Häufige Fragen zur Nokta Legend 2

Was ist bei der Nokta Legend 2 neu gegenüber der ersten Legend?

Nokta hat laut eigenen Angaben nicht nur die Software, sondern die komplette Hardware neu entwickelt: neue LD-Suchspulen, überarbeitete Steuereinheit mit größerem, beleuchtetem Display, ein neues Carbon-Gestänge und ein stärkerer Akku. Auf der Software-Seite kommen 99 statt 60 Ziel-IDs, ein neu geschriebener Signalprozessor, ein neuer Relic-Modus und kabellose Firmware-Updates per App dazu — Letzteres gab es bei der ersten Legend nicht.

Ist die Nokta Legend 2 wasserdicht?

Ja, Nokta gibt IP68 und volle Tauchfähigkeit bis 5 m an — anders als beim Vorgänger, wo die Angaben je nach Quelle zwischen 3 und 5 m schwankten, nennt Nokta für die Legend 2 durchgängig 5 m.

Was macht der neue Relic-Modus?

Nokta bewirbt den Relic-Modus als zusätzliches Suchprogramm, das speziell auf ältere, historische Objekte ausgelegt ist. Zur genauen technischen Abstimmung äußert sich Nokta öffentlich nicht im Detail — wer es genau wissen will, findet die aktuellste Beschreibung auf der Nokta-Produktseite.

Kann ich meine alte Legend per Update auf Legend-2-Niveau bringen?

Nein. Anders als bei manchen Systemen mit reinem Software-Upgrade-Pfad ist die Legend 2 eine neue Geräte-Generation mit eigener Hardware — sie ist eine Neuanschaffung, kein Firmware-Update für die erste Legend. Wer die erste Legend besitzt und zufrieden ist, muss nicht wechseln; die neuen Funktionen gibt es nur mit dem neuen Gerät.

Für wen lohnt sich die Legend 2 gegenüber der ersten Legend?

Für alle, denen feinere Ziel-ID-Auflösung, das größere Display, kabellose Firmware-Updates und die serienmäßigen zwei Spulen den Aufpreis wert sind. Wer mit der bewährten ersten Legend zufrieden ist oder auf ein günstigeres Modell mit großer Community setzen will, fährt mit dem Original weiterhin gut — unser Test zur ersten Nokta The Legend ordnet das ein.

Transparenz · Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen — für dich ändert sich am Preis nichts. Wir verlinken nur Geräte, die wir aus der Praxis kennen oder deren Datenlage wir geprüft haben.