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Mittelklasse · Nachfolger des Simplex+

Nokta Simplex Ultra im Test

Der Simplex+ hat die Mittelklasse jahrelang geprägt. Die Simplex Ultra ist Noktas Antwort darauf, ohne das bewährte Konzept über Bord zu werfen: eine andere Frequenz, mehr Tauchtiefe, mehr Suchmodi, Farbdisplay und drahtlose Kopfhörer. Dieser Test ordnet ein, was die Ultra wirklich vom Vorgänger abhebt — und wo die Grenze einer einzelnen Frequenz bleibt.

Kurzfazit

Für wen? Für ambitionierte Einsteiger und Hobby-Sucher, die ein wasserdichtes, sofort bedienbares Mittelklasse-Gerät wollen — jetzt mit 15 kHz statt 12 kHz, voller Tauchfähigkeit bis 5 m, sechs Suchmodi und Bluetooth-Kopfhörern (alles lt. Nokta). Ehrlich bleibt: Es ist und bleibt ein Einzelfrequenz-Gerät ohne Gold-Modus. Auf stark salzigem Nassstrand und beim gezielten Goldsuchen führt der Weg weiter zur Multifrequenz.

Für wen ist die Simplex Ultra geeignet — und für wen NICHT?

Passt, wenn du … regelmäßig im Park, auf der Wiese, am Acker oder am Badesee suchst, ein wasserdichtes Gerät willst, das du auch mal untertauchen kannst, und Wert auf drahtlose Kopfhörer und ein klares Farbdisplay legst. Auch wer vom Simplex+ kommt und mehr Wasser-Reserve und Komfort sucht, ist hier richtig — die Ultra ist die folgerichtige Aufwertung in der Mittelklasse.

Passt eher nicht, wenn du … ausschließlich auf stark salzigem Nassstrand jagst (dann führt an einem Multifrequenz-Gerät kein Weg vorbei) oder gezielt auf kleine Goldnuggets gehen willst (dafür fehlt der Gold-Modus). Wer nur einmalig den Ring im eigenen Rasen sucht, ist mit einem einfachen Einsteiger-Detektor günstiger bedient.

Eine ehrliche Einordnung der Geräteklassen findest du auf unserer Detektor-Übersicht; wenn du erst am Anfang stehst, hilft der Leitfaden Welcher Metalldetektor für Anfänger? bei der Vorauswahl.

Was unterscheidet die Ultra vom Simplex+?

Wichtig vorweg, weil die Namen leicht durcheinandergehen: Die Simplex Ultra ist der Nachfolger des Simplex+ — nicht dasselbe Gerät mit anderem Aufkleber. Den ausführlichen Test des Vorgängers samt Varianten-Übersicht findest du im Nokta-Simplex-Test. Die dokumentierten Unterschiede laut Nokta im Klartext:

  • Frequenz: Die Ultra arbeitet mit 15 kHz Einzelfrequenz (lt. Nokta) — der Simplex+ lief mit 12 kHz. Beides ist eine einzelne VLF-Frequenz, keine Multifrequenz.
  • Tauchtiefe: Nokta beschreibt die Ultra als voll tauchfähig bis 5 m (IP68), gegenüber rund 3 m beim Simplex+.
  • Suchmodi: Die Ultra bringt 6 Modi mit — Field, Park, 4 Tone, 99 Tone, Beach und All Metal (lt. Nokta).
  • Funk & Anzeige: Bluetooth aptX für drahtlose Kopfhörer und ein Farb-LCD (lt. Nokta) — der Simplex+ hatte ein einfacheres, beleuchtetes Display.
  • Mechanik: Karbonfaser-Schaft, Vibrationsalarm und mit ca. 1,2 kg ein leichtes Gesamtgewicht (lt. Nokta).
  • Was gleich bleibt: Es bleibt ein Einzelfrequenz-Gerät ohne Gold-Modus (lt. Nokta) — die Aufwertung ändert nichts an diesem Grundprinzip.

Technik & Specs (lt. Hersteller)

Wir geben hier ausschließlich dokumentierte Herstellerangaben von Nokta wieder — keine eigenen Messwerte. In der Tabelle steht die Ultra direkt neben dem Vorgänger Simplex+, damit die Aufwertung sichtbar wird. Was die Begriffe physikalisch bedeuten, erklärt unsere Seite zur Funktionsweise eines Metalldetektors.

Nokta Simplex Ultra

Klasse
Mittelklasse
Funktionsprinzip
VLF, Einzelfrequenz (lt. Nokta)
Frequenz
15 kHz Einzelfrequenz (lt. Nokta)
Wasserdichtigkeit
IP68, voll tauchfähig bis 5 m (lt. Nokta)
Suchmodi
6 Modi: Field, Park, 4 Tone, 99 Tone, Beach, All Metal (lt. Nokta)
Gold-Modus
nein (lt. Nokta)
Spule
DD 11"/28 cm (SX28) (lt. Nokta)
Funk
Bluetooth aptX für drahtlose Kopfhörer (lt. Nokta)
Ausstattung
Farb-LCD, Karbonfaser-Schaft, Vibrationsalarm (lt. Nokta)
Gewicht
ca. 1,2 kg (lt. Nokta)

Nokta Simplex+ (Vorgänger)

Klasse
Mittelklasse
Funktionsprinzip
VLF, Einzelfrequenz (lt. Nokta)
Frequenz
12 kHz Einzelfrequenz (lt. Nokta)
Wasserdichtigkeit
IP68, bis 3 m Tauchtiefe (lt. Nokta)
Suchmodi
mehrere Werksmodi inkl. Strand-Modus (lt. Nokta)
Gold-Modus
nein (lt. Nokta)
Spule
11" Standardspule (lt. Nokta)
Funk
kopfhörerfähig; BT-Variante mit Bluetooth (lt. Nokta)
Ausstattung
beleuchtetes Display (lt. Nokta)
Gewicht
gut 1 kg (lt. Nokta)

Der zentrale Punkt für die Kaufentscheidung steckt in der ersten Zeile: eine Frequenz. 15 kHz (lt. Nokta) sind eine sinnvolle, etwas höhere Lage als die 12 kHz des Simplex+ und kommen kleineren, leitfähigkeitsschwächeren Zielen tendenziell entgegen — aber es bleibt eine Einzelfrequenz. Was das gegenüber Simultan-Multifrequenz praktisch bedeutet, ordnet unser Grundlagenartikel Multifrequenz vs. Einzelfrequenz ein.

Praxis-Einordnung

In ihrem Kernrevier — Park, Wiese, Acker, Badesee — ist die Simplex Ultra genau das, was die Mittelklasse ausmacht: ein Gerät, das ohne Frickelei sinnvoll läuft. Die getrennten Modi für Field und Park (lt. Nokta) decken die häufigsten Hobby-Situationen ab, und das leichte Gewicht von ca. 1,2 kg (lt. Nokta) zahlt sich auf langen Such-Tagen aus, weil der Arm später ermüdet. Konkrete Tiefen in Zentimetern nennen wir bewusst nicht — die hängen von Boden, Objektgröße und Material ab und wären als feste Zahl unseriös.

Am Wasser spielt die Ultra ihre größte Aufwertung aus: Die volle Tauchfähigkeit bis 5 m (lt. Nokta) gibt dir mehr Spielraum als der Simplex+ mit 3 m. Für Brandungssaum, flaches Wasser und kurzes Untertauchen der Spule reicht das bequem. Wer ernsthaft ins kalte, trübe Wasser will, findet in unserer Übersicht zu Strand & Salzwasser die passende Einordnung, was ein Gerät dafür mitbringen sollte.

Praktisch im Alltag: Bluetooth aptX (lt. Nokta) erspart dir den Funkadapter, und der Vibrationsalarm hilft, wenn Wind oder Brandung leise Töne überdecken. Welches Zubehör neben dem Detektor wirklich sinnvoll ist, fasst unsere Zubehör-Checkliste zusammen — ein Pinpointer und eine stabile Grabkelle stehen dort ganz oben.

Ehrliche Grenzen

Zwei Dinge sollte man vor dem Kauf nüchtern sehen. Erstens: nur eine Frequenz. Auf stark salzigem, nassem Sand erzeugt der Salzgehalt ein Dauer-Störsignal, gegen das ein Einzelfrequenz-Gerät prinzipbedingt früher anjustieren muss als eine Simultan-Multifrequenz. Der Beach-Modus (lt. Nokta) hilft, hebt diese Grenze aber nicht auf. Wenn salziges Wasser dein Hauptrevier ist, ist Multifrequenz die ehrlichere Basis — ein Überblick dazu steht im Vergleich Equinox 700 vs. 900.

Zweitens: kein Gold-Modus (lt. Nokta). Für die übliche Hobby-Suche fällt das kaum ins Gewicht, fürs gezielte Suchen kleiner Goldnuggets ist die Ultra aber nicht das passende Werkzeug. Beides sind keine Mängel im engeren Sinn, sondern bewusste Grenzen eines Mittelklasse-Allrounders — man sollte sie nur kennen, statt sie nach dem Kauf zu entdecken.

Stärken & Schwächen — ehrlich

Dafür

  • Echte Aufwertung gegenüber dem Simplex+: 15 kHz statt 12 kHz (lt. Nokta)
  • Voll tauchfähig bis 5 m (lt. Nokta) — mehr Wasser-Reserve als der Vorgänger
  • Sechs klar getrennte Suchmodi inkl. Beach und 99 Tone (lt. Nokta)
  • Bluetooth aptX (lt. Nokta) — drahtlose Kopfhörer ohne Funkadapter
  • Farb-LCD, Karbonfaser-Schaft und nur ca. 1,2 kg (lt. Nokta)

Dagegen

  • Nur eine Frequenz (15 kHz, lt. Nokta) — nasser Salzsand bleibt der Schwachpunkt
  • Kein Gold-Modus (lt. Nokta) — fürs gezielte Goldnuggeln nicht ausgelegt
  • Eine Standardspule statt modularem Spulensystem
  • Voller Komfort erst mit Pinpointer & guter Grabkelle
  • Mehrere Simplex-Generationen am Markt — beim Kauf genau hinschauen

Unterm Strich ist die Simplex Ultra kein radikaler Bruch, sondern ein konsequenter Nachfolger: Sie nimmt das, was den Simplex+ stark gemacht hat, und legt bei Frequenz, Tauchtiefe, Modi, Funk und Display nach (alles lt. Nokta). Wer ein wasserdichtes, sofort bedienbares Mittelklasse-Gerät für Land und flaches Wasser sucht, bekommt hier ein rundes Paket — solange man die eine Frequenz und das fehlende Gold-Programm als bewusste Grenzen akzeptiert.

Kaufen — der aufgewertete Klassiker

Mittelklasse · Preis-Leistung

Nokta Simplex Ultra

Der Nachfolger des Simplex+ — Farbdisplay, Bluetooth-Kopfhörer, bis 5 m wasserdicht; starker Preis-Leistungs-Tipp (eine Frequenz, kein Gold-Modus).

Anzeige
  • 15 kHz Einzelfrequenz (VLF) — nicht 12 kHz wie der Simplex+ (lt. Nokta)
  • IP68, voll tauchfähig bis 5 m Tauchtiefe (lt. Nokta)
  • 6 Suchmodi: Field, Park, 4 Tone, 99 Tone, Beach, All Metal (lt. Nokta)
  • Bluetooth aptX für drahtlose Kopfhörer + Farb-LCD (lt. Nokta)
  • Karbonfaser-Schaft, ca. 1,2 kg, Vibrationsalarm (lt. Nokta)

Du bist dir unsicher, ob die Mittelklasse reicht oder ob es Multifrequenz sein muss? Worauf es beim Kauf wirklich ankommt, fasst unser Leitfaden Metalldetektor kaufen — worauf achten? zusammen. Auf der Suche nach einem günstigeren Einstieg? Siehe Metalldetektoren unter 200 € und unter 500 €.

Häufige Fragen zur Nokta Simplex Ultra

Was ist der Unterschied zwischen Simplex Ultra und Simplex+?

Die wichtigsten dokumentierten Unterschiede laut Nokta: Die Ultra arbeitet mit 15 kHz Einzelfrequenz, der ältere Simplex+ mit 12 kHz. Die Ultra ist voll tauchfähig bis 5 m (lt. Nokta), der Simplex+ bis 3 m. Dazu nennt Nokta für die Ultra sechs Suchmodi (Field, Park, 4 Tone, 99 Tone, Beach, All Metal), Bluetooth aptX für drahtlose Kopfhörer, ein Farb-LCD und einen Karbonfaser-Schaft. Beide bleiben Einzelfrequenz-Geräte ohne Gold-Modus — die Ultra ist die technisch aufgewertete, nicht die grundlegend andere Generation.

Mit welcher Frequenz arbeitet die Nokta Simplex Ultra?

Nokta gibt für die Simplex Ultra 15 kHz als Einzelfrequenz an (VLF-Prinzip). Das ist eine andere Frequenz als beim Vorgänger Simplex+, der mit 12 kHz läuft. Es bleibt aber eine einzelne Frequenz — keine Simultan-Multifrequenz. Was Einzel- gegenüber Multifrequenz praktisch bedeutet, erklärt unsere Seite zu Multifrequenz vs. Einzelfrequenz.

Ist die Nokta Simplex Ultra wasserdicht und tauchfähig?

Ja. Nokta gibt die Schutzklasse IP68 an und beschreibt das Gerät als voll tauchfähig bis 5 m Tauchtiefe. Damit ist die Ultra für flaches Wasser, Brandungssaum und untergetauchte Suche gerüstet — und reicht beim Wasser weiter als der Simplex+ mit seinen 3 m (lt. Nokta).

Hat die Simplex Ultra einen Gold-Modus?

Nein. Laut Nokta bietet die Simplex Ultra sechs Suchmodi (Field, Park, 4 Tone, 99 Tone, Beach, All Metal), aber keinen dedizierten Gold-Modus. Wer gezielt auf kleine Goldnuggets gehen will, ist mit einem Gerät besser bedient, das genau dafür einen eigenen Modus mitbringt. Für die übliche Hobby-Suche auf Park, Acker, Wiese und am Strand fällt das Fehlen des Gold-Modus dagegen kaum ins Gewicht.

Taugt die Simplex Ultra für den Strand und Salzwasser?

Für trockenen und feuchten Strandsand sowie den Brandungssaum: ja — Nokta nennt einen eigenen Beach-Modus und volle Tauchfähigkeit bis 5 m. Auf stark salzigem, nassem Sand stößt die Ultra aber prinzipbedingt früher an Grenzen als ein Multifrequenz-Gerät, weil sie mit einer einzelnen Frequenz (15 kHz, lt. Nokta) arbeitet. Für gelegentliche Strandbesuche reicht sie gut; ist salziges Wasser dein Hauptrevier, ist Multifrequenz die bessere Basis.

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