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Neu · Multifrequenz-System

Garrett Vortex im Test

Mit dem Vortex bringt Garrett ein neues Multifrequenz-System, das sich von der bisherigen ACE-/AT-Philosophie deutlich absetzt — und mit einer Idee antritt, die auf dem deutschen Markt noch ungewöhnlich ist: Ein Gerät, das sich per Software-Update statt per Neukauf weiterentwickelt. Dieser Test ordnet anhand der dokumentierten Herstellerangaben ein, wie das VX5/VX7/VX9-System funktioniert und für wen es sich lohnt.

Kurzfazit

Für wen? Wer in Garretts Ökosystem sucht oder ein System will, das mit dem eigenen Anspruch mitwachsen kann, bekommt mit dem Vortex laut Garrett MD-MF-Multifrequenz, einen eigenen Salz-Modus und einen Software-Upgrade-Pfad von VX5 über VX7 bis VX9. Das Modell ist neu am Markt — wer lieber auf eine große, eingespielte deutschsprachige Community setzt, ist mit Nokta Legend oder Minelab Equinox derzeit noch besser bedient.

Für wen ist der Vortex geeignet — und für wen NICHT?

Passt, wenn du … Multifrequenz-Technik mit einem klaren Aufrüstpfad willst, regelmäßig am salzigen Strand oder an der Küste unterwegs bist oder ohnehin schon im Garrett-Ökosystem suchst (Z-Lynk-Kopfhörer, Zubehör). Auch für alle, die heute mit kleinerem Budget einsteigen und sich die Option offenhalten wollen, später per Software statt per Neukauf aufzurüsten, ist das System interessant.

Passt eher nicht, wenn du … Wert auf eine große, eingespielte deutschsprachige Community und viele Praxis-Langzeittests legst — dafür ist der Vortex (Stand August 2026) schlicht zu neu. Auch wer viel mit wechselnden Suchspulen arbeiten will, findet im XP- oder Minelab-Ökosystem aktuell die größere Auswahl.

Das Upgrade-System: VX5, VX7, VX9

Die eigentliche Neuheit ist weniger ein einzelnes Gerät als ein System: VX5, VX7 und VX9 laufen laut Garrett auf derselben MD-MF-Plattform (Multi-Dimensional Multi-Frequency) und teilen sich weitgehend dieselbe Hardware — Gewicht und Suchspule sind über die Reihe praktisch identisch. Der Unterschied liegt im freigeschalteten Funktionsumfang: Das VX9 bietet die volle dreistufige Zielanzeige mit zwei Eisen-Skalen und alle Frequenzoptionen, VX7 und VX5 sind günstigere, funktional reduzierte Einstiege.

Der Clou: Weil offenbar dieselbe Elektronik verbaut ist, verspricht Garrett, dass sich ein VX5 oder VX7 per Online-Software-Update auf den Funktionsumfang des VX9 anheben lässt — ohne neues Gerät. Details zu Ablauf und eventuellen Kosten des Upgrades nennt Garrett auf der eigenen Produktseite; das solltest du vor dem Kauf dort verifizieren, bevor du dich für eine Einstiegsstufe entscheidest. Für belastbare Einzel-Specs zum VX5 reicht unsere Quellenlage aktuell nicht — deshalb führen wir in der Tabelle unten nur VX7 und VX9 im Detail.

Technik & Specs (lt. Hersteller)

Wir geben hier ausschließlich dokumentierte Herstellerangaben wieder — keine eigenen Messwerte. Was MD-MF von klassischer Einzelfrequenz oder simultaner Multifrequenz unterscheidet, ordnet unsere Seite zur Multifrequenz vs. Einzelfrequenz ein.

Garrett Vortex VX7

Funktionsprinzip
Multi-Dimensional-Multi-Frequency (MD-MF) — zwei Einzelfrequenzen plus zwei Multifrequenz-Programme (lt. Garrett)
Frequenzen
5 kHz & 13 kHz einzeln, dazu „Multi" & „Multi-Salz"; 8 Frequenzkanäle insgesamt (lt. Garrett)
Wasserdichtigkeit
Bis 5 m, Suchspule inklusive (lt. Garrett)
Suchspule
8,5" × 11" (21,5 × 28 cm) DD Vortex Raider, wasserdicht (lt. Garrett)
Zielanzeige
Leitwert 1–99, 2 Ziel-ID-Balken (Eisen/Nichteisen), 5 Erkennungstöne (lt. Garrett)
Akku / Laufzeit
Li-Ion, ca. 15 Stunden, 4-stufige Anzeige (lt. Garrett)
Gewicht
1,4 kg, Gestänge 63–144 cm, 3-teilig (lt. Garrett)
Konnektivität
3,5-mm-Kopfhöreranschluss + Z-Lynk-Funk für MS-3 (lt. Garrett)
Software-Upgrade
Per Online-Update auf VX9 aufrüstbar (lt. Garrett)
Klasse
Mittelklasse, per Update erweiterbar

Garrett Vortex VX9

Funktionsprinzip
MD-MF-Topmodell — dreistufige Zielanzeige mit zwei Eisen-Skalen (lt. Garrett)
Frequenzen
7 Frequenzoptionen (lt. Garrett)
Wasserdichtigkeit
Bis 5 m / 16 ft, Suchspule inklusive (lt. Garrett)
Suchspule
8,5" × 11" DD, wasserdicht (lt. Garrett)
Zielanzeige
Dreistufige MD-MF-Anzeige mit zwei Eisen-Skalen (lt. Garrett)
Akku / Laufzeit
Gewicht
ca. 1,4 kg (lt. Garrett)
Konnektivität
3,5-mm-Kopfhöreranschluss + Z-Lynk-Funk für MS-3 (lt. Garrett)
Software-Upgrade
Topmodell — Zielpunkt des Upgrade-Pfads von VX5/VX7 (lt. Garrett)
Klasse
Profi

Praxis: Strand & Salzwasser

Der dedizierte „Multi-Salz"-Modus (lt. Garrett) zielt genau auf die Bedingungen, die Einfrequenz-Geräte am stärksten fordern: nasser, salziger Sand, der wie ein flächiges Falschsignal wirkt. In Kombination mit der Wasserdichtigkeit bis 5 m inklusive Suchspule (lt. Garrett) ist der Vortex damit klar auf Küste und Brandung hin ausgelegt — ein konsequentes Signal, welche Zielgruppe Garrett mit dem System zuerst bedienen will. Wie ein reines Salzwasser-Setup grundsätzlich aussieht, ordnet unsere Seite Metalldetektor für Strand & Salzwasser ein.

Einordnung gegen Legend & Equinox

Technisch spielt der Vortex in derselben Liga wie die Nokta Legend 2 oder das Minelab Equinox 700/900 — Multifrequenz, wasserdicht, für Land und flaches Wasser gedacht. Der Unterschied ist weniger die Technik als die Reife am Markt: Legend und Equinox haben längst eine große deutschsprachige Community mit Foren, Erfahrungsberichten und Zubehör-Ökosystem. Der Vortex ist neu und muss sich diesen Vertrauensvorschuss erst erarbeiten — sein Trumpf dafür ist der Upgrade-Pfad, den es in dieser Form bei der Konkurrenz nicht gibt.

Stärken & Schwächen — ehrlich

Dafür

  • Einmalige Anschaffung, die mitwächst — laut Garrett lässt sich ein VX7 per Software-Update auf VX9-Funktionsumfang bringen, ohne neue Hardware zu kaufen
  • MD-MF-Multifrequenz mit eigenem Salz-Modus — gezielt auf Strand und Küste ausgelegt (lt. Garrett)
  • Wasserdicht bis 5 m inklusive Suchspule (lt. Garrett) — Brandung und flaches Wasser eingeplant
  • Z-Lynk-Funktechnik knüpft an Garretts bestehendes MS-3-Kopfhörer-Ökosystem an
  • Mit rund 1,4 kg über die ganze Modellreihe leicht für lange Such-Tage (lt. Garrett)

Dagegen

  • Neu am Markt — deutschsprachige Praxis-Langzeittests und Community-Erfahrung sind (Stand August 2026) noch dünn gesät im Vergleich zu AT Pro, AT Max oder Equinox
  • Das Software-Upgrade schaltet Funktionen frei, ersetzt aber keine größere oder kleinere Suchspule — wer viel Spulenauswahl braucht, ist bei XP oder Minelab breiter aufgestellt
  • VX5 als Einstiegsstufe ist bei deutschen Händlern seltener einzeln gelistet als VX7/VX9 — Verfügbarkeit vorab prüfen
  • Für die reine Garten- oder Wiesensuche ist schon das VX7 mehr Gerät, als dafür nötig wäre
  • Ob sich der Aufpreis zum VX9 gegenüber dem günstigeren, hardwareseitig sehr ähnlichen VX7 im eigenen Suchalltag lohnt, hängt stark vom Einsatzgebiet ab

Unterm Strich ist der Vortex weniger ein einzelnes Gerät als eine Wette auf ein System: MD-MF- Multifrequenz, ein klarer Salzwasser-Fokus und die Aussicht, per Software statt per Neukauf mitzuwachsen (lt. Garrett). Für Garrett-Nutzer und alle, die genau dieses Versprechen reizt, ist das eine der interessanteren Neuheiten der letzten Zeit. Wer lieber auf Bewährtes mit großer Community setzt, findet das bei Legend oder Equinox nach wie vor zuverlässiger.

Kaufen — der Vortex im Überblick

Multifrequenz-Flaggschiff

Garrett Vortex VX9

Garretts neues Multifrequenz-Flaggschiff mit MD-MF-Technologie — wasserdicht bis 5 m, per Software vom VX5/VX7 aufrüstbar (lt. Garrett).

Anzeige
  • MD-MF-Multifrequenz mit eigenem Salz-Modus (lt. Garrett)
  • Wasserdicht bis 5 m, Suchspule inklusive (lt. Garrett)
  • Per Software vom VX5/VX7 auf VX9 aufrüstbar (lt. Garrett)
  • Z-Lynk-kompatibel für Garretts Funkkopfhörer (lt. Garrett)
  • Rund 1,4 kg über die gesamte Modellreihe (lt. Garrett)

Du willst erst einordnen, welche Marke überhaupt zu dir passt? Der Überblick Minelab, XP, Nokta, Garrett & Fisher im Vergleich hilft vor der Modellwahl. Schon im Garrett-System unterwegs? Die bewährte Alternative ordnet unser Test zum Garrett AT Max ein.

Häufige Fragen zum Garrett Vortex

Was ist der Unterschied zwischen Garrett Vortex VX5, VX7 und VX9?

Laut Garrett teilen sich alle drei Modelle dieselbe MD-MF-Plattform (Multi-Dimensional Multi-Frequency) und praktisch dieselbe Hardware — Gewicht und Suchspule sind über die Reihe hinweg nahezu identisch. Der Unterschied liegt im freigeschalteten Funktionsumfang: Das VX9 bietet die volle dreistufige Zielanzeige mit zwei Eisen-Skalen und alle Frequenzoptionen, VX7 und VX5 sind funktional abgespeckte, günstigere Einstiege in dieselbe Technik.

Kann man ein VX5 oder VX7 wirklich per Software zum VX9 machen?

Genau das verspricht Garrett: eine Aufrüstung des Funktionsumfangs per Online-Software-Update, ohne dass neue Hardware nötig wird — vermutlich möglich, weil VX5, VX7 und VX9 dieselbe Elektronik nutzen und sich nur in der freigeschalteten Firmware unterscheiden. Details zu Ablauf und eventuellen Kosten des Upgrades nennt Garrett auf der eigenen Produktseite; wir empfehlen, das vor dem Kauf dort zu prüfen.

Ist der Garrett Vortex wasserdicht?

Ja. Garrett gibt für VX7 und VX9 gleichermaßen eine Wasserdichtigkeit bis 5 m an, inklusive der mitgelieferten Suchspule. Für Spülsaum, flaches Wasser und kurzes Eintauchen der Spule ist das mehr als ausreichend.

Wie schlägt sich der Vortex gegen Nokta Legend oder Minelab Equinox?

Alle drei setzen auf Multifrequenz-Technik in ähnlicher Preisklasse. Der Vortex ist mit dem Software-Upgrade-Pfad das jüngste und in Deutschland am wenigsten erprobte System der drei — Legend und Equinox haben den Vorteil einer größeren, länger gewachsenen Community. Wie sich die Nokta-Alternative schlägt, ordnet unser Test zur Nokta Legend 2 ein, die Minelab-Seite unser Vergleich Equinox 700 vs. 900.

Für wen lohnt sich der Garrett Vortex?

Für alle, die im Garrett-Ökosystem bleiben oder gezielt in ein System investieren wollen, das sich per Software statt per Neukauf weiterentwickeln lässt — besonders mit Blick auf salzigen Strand und Küste. Reine Garten- oder Wiesensucher sind mit einem einfacheren, günstigeren Gerät besser bedient.

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